Der leere Himmel
Ein dialogloses Kurzfilmprojekt über Verschwinden, Schuld und die Leere nach einem Ereignis.
Beschreibung
Der leere Himmel erzählt vor allem mit Bildern: mit Blicken, Räumen, Bewegungen, Abständen und dem, was zwischen den Bildern unausgesprochen bleibt.
Im Zentrum steht ein Geschehen, das sich nicht vollständig benennen lässt. Etwas gerät aus der Ordnung, ohne dass der Film es erklärt. Aus einer scheinbar einfachen Situation entsteht eine Bewegung von Verlust, Schuld und Suche.
Nicht das Ereignis selbst wird ausgestellt, sondern seine Spur. Die Bilder halten zurück, was geschehen ist, und zeigen zugleich, dass etwas unwiderruflich geschehen ist.
Am Ende steht keine Auflösung, sondern eine Leere, die bleibt. Der Himmel wird nicht zum Zeichen von Trost oder Erlösung, sondern zu einer stummen Fläche: offen, unnahbar, leer.
Werkangaben
- Gattung
- Kurzfilmprojekt
- Form
- dialoglos
- Bild
- Schwarzweiß
- Dauer
- ca. 10–12 Minuten
- Motiv
- nach einem Motiv von Maurice Blanchot
- Status
- in Entwicklung / Rechteklärung