definiendum
Ein reduziertes Kammerspiel über Stimme, Identität und eine Gegenwart, die sich der Benennung entzieht.
Beschreibung
definiendum ist ein reduziertes Kammerspiel über Stimme, Raum und Bestimmung.
Eine Stimme scheint einer Gegenwart vorauszugehen. Sie benennt, ordnet, grenzt ein — und verwandelt das, was geschieht, in einen Vorgang der Festlegung.
Der Film erzählt von einem Ich, das sich nicht unmittelbar besitzt. Identität entsteht nicht als Gewissheit, sondern aus Spuren, Wiederholungen, Verschiebungen und Ausschlüssen.
definiendum ist kein Film der Auflösung. Im Zentrum steht nicht die Antwort, sondern das, was bestimmt werden soll — und sich jeder endgültigen Benennung entzieht.
Werkangaben
- Gattung
- Kurzfilmprojekt
- Form
- Kammerspiel
- Bild
- Schwarzweiß
- Dauer
- ca. 10 Minuten
- Konzeption
- 2003
- Bearbeitung
- 2026
- Status
- in Entwicklung