Andreas Brehmer

Film von Marion Kalter · 2025

Pierre Boulez. Notations

Ein Film über Pierre Boulez (1925–2016), sein Denken, seine Arbeitsweise und die musikalische Moderne.

Beschreibung

«Pierre Boulez. Notations» nähert sich Pierre Boulez nicht über eine lineare Biografie, sondern über Fotografien, Erinnerungen und Begegnungen.

Ausgangspunkt des Films ist das fotografische Archiv von Marion Kalter. Über viele Jahre hat sie Pierre Boulez mit der Kamera begleitet. Aus diesen Fotografien, Erinnerungen und Gesprächen entsteht ein vielstimmiges Porträt der musikalischen Moderne — mit Boulez als Beobachter, Zeugen und Mitgestalter.

Zu hören ist «Notations», eine frühe Komposition von Pierre Boulez, gespielt von Boulez selbst. Die Musik verbindet sich mit den Fotografien zu einer Partitur der Erinnerung.

Während Boulez über Messiaen, Berio, Cage, Ligeti, Nono, Stockhausen, Chéreau, Barenboim und viele andere spricht, entsteht zugleich ein Bild seiner eigenen künstlerischen Haltung: streng, präzise, kritisch, hellwach.

Ein essayistischer Dokumentarfilm über Musik, Bild, Gedächtnis und die Frage, wie ein Künstler sichtbar wird, indem er über andere spricht.

Werkangaben

Gattung
Dokumentarfilm / audiovisuelle Arbeit
Jahr
2025
Dauer
70:05 Minuten
Ein Film von
Marion Kalter
Fotografisches Archiv / Ausgangspunkt
Marion Kalter
Konzept der filmischen Gestaltung
Andreas Brehmer
Filmische Gestaltung
Andreas Brehmer
Zentrale Figur
Pierre Boulez (1925–2016)
Thematischer Raum
Musik, Fotografie, Erinnerung und musikalische Moderne
Kamera
Michel Follin
Ton
Marine Tadié
Gesprächsführung
Claude Glayman (†)
Mastering
Sebastian Schottke
Produktion
Swan Production
Produzent
Frédéric Luzy (†)
Status
abgeschlossen

Technische Angaben

Format
HD-Video
Seitenverhältnis
16:9
Masterformat
ProRes HQ
Vorführformat
DCP
Bild
Schwarzweiß und Farbe
Ton
Stereo; 5.1-Upmix für DCP
Sprache
Französisch
Untertitel
Deutsch, Englisch, Katalanisch

Material

Präsentationen

Plakate

Stimmen zum Film

„Eigentlich kann ich dem Vergnügen, Ihren Film zu sehen, nicht widerstehen. Ich mag sehr die visuelle Qualität des Schwarzweißfilms und die intime Beleuchtung … Und es gibt die bedächtige Ruhe von Boulez’ Erinnerungsarbeit.“

Pierre Michel Menger, Soziologe, Collège de France, Paris

„Dies ist ein großes Werk. (…) Es ist ein historisches Dokument, gewiß, aber es läßt auch die Geschichte lebendig werden. (…) Ich liebe diesen Film!“

Lori Solondz, Künstlerin, New York

„Glückwunsch für dieses einzigartige Zeugnis und Ihre so schönen Bilder!“

Pascal Dusapin, Komponist, Paris

„Ich war neugierig, dann interessiert, dann gefesselt, dann begeistert von diesem Film. (…) Pierre Boulez spricht über sich selbst, wenn er über andere spricht.“

Patrick Bensard, Regisseur und Leiter der Cinémathèque de la Danse, Paris

„In jeder Hinsicht, sei es die Beziehung zwischen Foto und Musik, das gefilmte und fotografierte Porträt, die Geschichte der zeitgenössischen Musik und die Autobiografie (…) finde ich ihn wunderbar.“

Philippe-Alain Michaud, Kurator am Musée National d’Art Moderne und Leiter der Filmsammlung, Centre Pompidou, Paris

„Ein wunderbarer Film — und auch so tolle Fotos! Ich glaube, ich habe Boulez noch nie so entspannt und lächelnd auf Film gesehen.“

Sir George Benjamin, Komponist, Dirigent und Pianist, London

Vertrieb

Mitwirkende